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Teil 4: Die Tragflächen

Im nächsten Bauabschnitt kommen die Tragflächen (Flügel) an die Reihe. Genau wie die Leitwerke werden sie in klassischer Holm-Rippenbauweise gebaut. In den ersten 4 Rippen wird ein Phenol Hartpapierrohr (harzgetränkt), welches später das Steckungsrohr aus Alu aufnimmt, sorgfältig eingeklebt. Die Landeklappen und Querruder bewegen sich in einer Hohlkehle, jedoch ist der Drehpunkt außerhalb der Fläche. (Anmerkung: Im harten Agrarflug mussten ggf. die Klappen in kürzester Zeit bei Defekt ausgetauscht werden, dadurch sind sie nicht nur leicht zu demontieren, sondern die Kruk besitzt im Original auf jeder Seite ein 3-teiliges Querruder). Ich habe eine Zeit getüftelt, um diese innen liegende Anlenkung zu realisieren. Durch die recht hohen Rippen gelang es mir schließlich. Ebenso wurde der originalgetreu ausfahrbare Scheinwerfer in die Fläche eingebaut. Nachdem die Klappen alle funktionierten, wurden sie, wie auch die Flächen vollflächig mit Balsa beplankt. Jetzt konnten auch die Vorflügel angepasst werden, aber zunächst nicht fest mit dem Flügel verbunden, da die Flächen erst mit GFK-Vlies beschichtet werden müssen.
Nächste Woche gehts weiter mit der Beplankung des Rumpfes. Bis dahin!