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...Was Du schon immer wissen wolltest...

zum Thema Modellflug und LMFC


Warteliste / Gastfliegen / Hallenfliegen / Versicherung / Aufnahme / Schulungen / Flugordnung / Kündigung / Vereinsleben / Tipps / Wilde Wiese / Wartung u. Pflege / Werkzeug / Transport / Sonstiges


ACHTUNG! AUCH IM LMFC-FORUM FINDET IHR VIELE INFOS und Hilfe zum Neueinstieg!


­­Wichtige Regeln für den Modellflug!!!

Nationale Luftverkehrsordnung                 Neue EU-Verordnung


Informationen zur Neuaufnahme in den LMFC:
 

JUGENDLICHE
Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr werden sofort aufgenommen.
Voraussetzung ist eine abgeschlossene Modell-Haftpflichtversicherung (idealerweise beim DMFV).
Die Aufnahmegebühr beträgt 75 Euro.
Der Jahresbeitrag beträgt 47 Euro.
Für Jugendliche besteht keine Arbeitspflicht. Sie können jedoch gern an den Arbeitseinsätzen freiwillig teilnehmen.

ERWACHSENE
Voraussetzung für die Aufnahme als aktives Mitglied ist eine abgeschlossene Modell-Haftpflichtversicherung (idealerweise beim DMFV).
Die Aufnahmegebühr beträgt 150 Euro.
Der Jahresbeitrag beträgt 94 Euro.
Neuaufnahmen werden mindestens für ein halbes Jahr als vorläufige Mitglieder geführt und erhalten eine Flugmarke für das laufende Jahr. Sie sind auf Versammlungen nicht stimmberechtigt. Über die endgültige Aufnahme in den Verein entscheidet die Abstimmung der Mitglieder auf der Jahreshauptversammlung (i.d.R. Ende Januar ). Bei Ablehnung durch die Hauptversammlung werden evtl. gezahlte Beiträge für das Folgejahr zurückerstattet (siehe Bedingungen im Aufnahmeantrag).
Vorläufige Mitglieder haben wie vollwertige Mitglieder pro Jahr vier Arbeitsstunden abzuleisten, die ersatzweise bei Nichtteilnahme mit jeweils 20 Euro zu begleichen sind. Zu diesen Arbeitsstunden erfolgen separate Einladungen. Bei Angabe von einem Verhinderungsgrund wird einmalig ein anderer Termin anberaumt.

Eine Wandlung zum passiven Mitglied zu Beginn des Folgejahres ist möglich, wenn ein entsprechender Antrag schriftlich bis zum 31.8. des laufenden Jahres gestellt wird. Der Jahresbeitrag verringert sich dann auf 23 Euro. Außerdem wird für das Mitglied die über den Verein bestehende Modell-Haftpflichtversicherung beim DMFV gekündigt. Passive Mitglieder sind vom aktiven Flugbetrieb ausgeschlossen.

PASSIVE MITGLIEDER
Für diejenigen, die Mitglied im LMFC sein wollen, jedoch NICHT am Flugbetrieb teilnehmen.
Die Aufnahmegebühr beträgt 150 Euro.
Der Jahresbeitrag beträgt 23 Euro.
Für passive Mitglieder besteht keine Arbeitspflicht.
Eine Wandlung zum aktiven Mitglied ist jederzeit möglich. Der Jahresbeitrag erhöht sich dann auf 94 Euro für Erwachsene / 47 Euro für Jugendliche (immer zahlbar für das gesamte Jahr).
Außerdem ist eine Modell-Haftpflichtversicherung (idealerweise beim DMFV) abzuschließen.

BITTE BEACHTEN: BEI EINER NEUAUFNAHME IN DEN LMFC IST EINE MODELL-HAFTPFLICHTVERSICHERUNG IMMER ERST SELBST ABZUSCHLIESSEN, SOFERN NICHT BEREITS VORHANDEN!


Warteliste:

Wenn die beschlossene maximale Mitgliederanzahl* an Erwachsenen im LMFC erreicht ist, werden Neuanträge auf eine Warteliste gesetzt. In diesem Falle können Neuaufnahmen durchgeführt werden, wenn ein Mitglied aus dem LMFC ausscheidet oder sich passiv meldet. Die Neuaufnahmen werden in der Reihenfolge der eingegangenen Aufnahmeanträge bearbeitet, entsprechend informiert und zur Einzahlung der entsprechenden Gebühren aufgefordert. Vorher eingezahlte Gebühren haben keinen Einfluss auf den Neuaufnahmetermin und werden von uns gebührenpflichtig zurück überwiesen! *JUGENDLICHE WERDEN IMMER AUFGENOMMEN! Da dies ein dynamischer Prozess ist, kann im Vorfeld keine verbindliche Aussage zum definitiven Aufnahmetermin gemacht werden. In der Regel ist es aber zu Beginn eines neuen Jahres. Es können natürlich nur so viele Neuaufnahmen gemacht werden, wie Mitglieder aus dem Verein ausscheiden oder sich passiv melden. Bitte dazu auch die Regelung zum "Gastfliegen" beachten.


Gastfliegen:

Gäste sind herzlich willkommen! Bitte beachten Sie, dass über ein "Gastfliegen" immer der Flugleiter entscheidet und ihm vom Gast auch eine Modell-Haftpflichtversicherung nachgewiesen werden muss. Der Flugleiter kann einem möglicherweise unsicheren Modell die Starterlaubnis verweigern. Gäste dürfen, außer im Rahmen einer Veranstaltung, keine turbinengetriebenen Flächenmodelle auf unserem Vereinsgelände betreiben. Für den Betrieb von Modellen mit Verbrennungsmotor und Turbinenmodellen ist ein Lärmpass vorzuweisen, der unsere Vorgaben von max. 82 dBA bzw. 91 dBA (in 25m Entfernung) erfüllt. Alle Modelle müssen mit Namen, Adresse und Telefonnummer des Piloten gekennzeichnet sein. Ein Gast muss in Begleitung eines Mitglieds des LMFC sein und eine Frequenzmarke haben, sowie seinen Sender mit einer Frequenzfahne kenntlich machen (sofern 35-MHz-System). Der zur Verfügung stehende Luftraum, die Aufstiegsgenehmigung und die Flugordnung sind von unseren Gästen eingehend an Hand unserer Aushänge am Vereinsgelände zu studieren. "Gastfliegen" verstehen wir als sporadisches Fliegen anderer Piloten auf unserem Vereinsgelände. Gastfliegen mit turbinengetriebenen Flächenmodellen ist nicht möglich. Eine Teilnahme am aktiven Flugbetrieb als "Dauergast" (zur Umgehung der Mitgliedschaft, als Überbrückung bis zur Aufnahme etc.) kann leider nicht geduldet werden. Die Gastgebühr beträgt 2,50 Euro / Tag, wenn der Gast in keinem anderen Modellflugverein Mitglied ist.


Hallenfliegen:

Der LMFC hat für die Wintertage eine große Halle an einigen Wochentagen zur Verfügung.

Adresse:
Janusz-Korczak-Gesamtschule
Waldenburger Str. 130
44581 Castrop-Rauxel
(Die Sporthalle und die Parkplätze befinden sich hinter der Gesamtschule und sind über einen kleinen Abzweig der Waldenburger Str. zu erreichen)

Teilnahmekosten:
Erwachsene: 4€/Termin
Jugendliche: kostenlos

Flugordnung:

  1. Für jeden Flugbetrieb ist ein(e) Flugleiter(in), (nachfolgend Flugleiter genannt) erforderlich. Eine Erste-Hilfe-Ausrüstung muss zur Verfügung stehen. Der Flugleiter ist für die Einhaltung dieser Flugordnung verantwortlich.
  2. Der Flugleiter muss einen aktuell gültigen Flugleiterbericht ausfüllen. Mit seiner Unterschrift verpflichtet sich der Flugleiter diese Flugordnung einzuhalten und dafür Sorge zu tragen, dass auch alle anderen Piloten diese Flugordnung einhalten. Besondere Vorkommnisse, wie z.B. Personengefährdungen oder Sachbeschädigung trägt der Flugleiter detailliert in den Bericht ein. Bei Personengefährdungen und Sachschäden informiert der Flugleiter schnellstmöglich ein Vorstandsmitglied. Alle Piloten müssen den Anordnungen des Flugleiters folgen. Der Betrieb der Modelle erfolgt auf eigene Gefahr.
  3. Die Teilnahme am Hallenflug ist nur Mitgliedern des LMFC gestattet.
  4. Vor jedem Flugbetrieb muss sich jeder Pilot in den Flugleiterbericht mit deutlich lesbarem Namen eintragen.
  5. Die Hallennutzungsgebühr in Höhe von 4€/Termin pro erwachsenes Mitglied ist direkt beim Flugleiter zu entrichten.
  6. Es dürfen nur 2,4-GHz-Funkanlagen verwendet werden. Sie müssen den Bestimmungen für Funkanlagen zur Fernsteuerung von Flugmodellen nach den gesetzlichen Richtlinien entsprechen.
  7. Es ist immer ein 2-Meter-Sicherheitsmindestabstand von fliegenden Modellen zu den Piloten einzuhalten.
  8. Es dürfen ausschließlich Elektro-Flugmodelle betrieben werden. Das Abfluggewicht der Modelle darf 350g nicht überschreiten. Jeder, der am Hallenflug teilnimmt, muss seinen Müll wegräumen und die Flughalle wieder sauber und ordentlich hinterlassen. Das Betreten der Sporthalle ist nur mit sauberen Sportschuhen mit hellen Sohlen, in Hausschuhen oder in Socken gestattet. Das Mitnehmen von Getränken und Ladegeräten/Ladebatterien in die Halle ist nicht gestattet. Das Laden von Modellflugakkus darf nur auf keramischen Untergründen stattfinden. Reparaturarbeiten mit Klebstoffen dürfen auf gar keinen Fall in der Halle auf dem Boden, sondern nur auf keramischen Böden vor der Sporthalle und mit zusätzlicher Tropfschutzunterlage vorgenommen werden. In der Sporthalle ist das Rauchen nicht gestattet.

Kontakt:
Bei weiteren Fragen steht Erich Aumann unter 0231/171198 zur Verfügung.


Versicherung:

Für den Betrieb eines Flugmodells eine Haftpflichtversicherung unbedingt Pflicht! Es ist zu beachten, dass herkömmliche  Privat-Haftpflichtversicherungen meistens keinen vollwertigen Versicherungsschutz für den Betrieb von motorbetriebenen Flugmodellen bieten. Der LMFC ist Mitglied im DMFV e.V.. Der Deutsche Modellflieger Verband ist auf alle Versicherungsbelange des Modellflugs spezialisiert und bietet umfassenden Schutz im Rahmen des Fliegens im Verein als auch im privaten Rahmen. Eine aktive Teilnahme am Flugbetrieb ohne Versicherung ist beim LMFC nicht möglich!

 

Hier die wichtigsten Informationen zu den Versicherungsgebühren:

JUGENDLICHE
Aufnahmegebühr: 1,50 Euro
Versicherungsgebühr: 12 Euro / Jahr

ERWACHSENE
Aufnahmegebühr: 3 Euro
Versicherungsgebühr: 42 Euro / Jahr

Für alle, die außerhalb des Vereinsrahmens "auf der freien Wiese" fliegen möchten, empfiehlt sich unbedingt eine Zusatzversicherung.
(Auszug aus den DMFV Versicherungsinformationen: "Für Einzelmitglieder und Vereinsmitglieder, die außerhalb des Vereinsrahmens ihr Modell privat zum Einsatz bringen, ist eine Zusatzversicherung mit einer weltweiten Gültigkeit zwingend vorgeschrieben.")

Es gibt Zusatzversicherungen:
nach Form II:  14,36 Euro / Jahr
Deckung: Pauschal 1,5 Mio Euro für Personen- und/oder Sachschäden

nach Form III: 17,44 Euro / Jahr
Deckung: Pauschal 3,0 Mio.  Euro für Personen- und/oder Sachschäden

nach Form IV: 24,62 Euro / Jahr
Deckung: Pauschal 4,0 Mio. Euro für Personen- und/oder Sachschäden
Vereinshaftpflicht-Deckungssumme € 1,5 Mio.

(Selbstbehalt bei Kanaldoppelbelegung 150 Euro. Bei Schäden über 2.500 € beträgt der Selbstbehalt allerdings laut Vertrag 10 % der Regulierungsumme ! /Die Selbstbehaltregelungen werden nur bei Schäden durch Kanaldoppelbelegung an Flugmodellen angewendet, nicht aber bei Personenschäden oder Schäden an anderen Sachen.)

Außerdem gibt es für Mitglieder mit Schwerbeschädigtenausweis ermäßigte Tarife.

BITTE BEACHTEN: AUCH BEI EINER NEUAUFNAHME IN DEN LMFC IST EINE MODELL-HAFTPFLICHTVERSICHERUNG IMMER ERST SELBST ABZUSCHLIESSEN, SOFERN NICHT BEREITS VORHANDEN!


Aufnahmeanträge:

Aufnahmeanträge in den LMFC mit aktueller Gebühren-Übersicht können auf der "Download-Seite" im .pdf-Format heruntergeladen werden. Die Aufnahmeanträge müssen bei uns als Original eingehen. Ebenso die Aufnahme-Antragsformulare in den DMFV. Detaillierte und aktuelle Informationen zum DMFV finden Sie unter: www.dmfv.aero


Schulungen:

Der LMFC ist im Besitz einiger Lehrer-Schüler-Anlagen und vereinseigenen Flugmodellen (meist Elektrosegler). Jugendliche Mitglieder werden durch unseren Jugendwart oder seinen Vertreter geschult. Es gibt keine speziellen Schulungsstunden, sondern diese werden nach Absprache durchgeführt. Ein Recht auf Schulung besteht nicht. Erwachsene Fluganfänger (nur Mitglieder) können sich ebenso an den Jugendwart oder seinen Vertreter wenden. Es empfiehlt sich aber auch, andere Mitglieder des Vereins zur Flugschulung / Modelleinstellung anzusprechen. Am Platz hängen auch entsprechende Informationen dazu aus.


Flugordnung:

Das A & O für einen reibungslosen und sicheren Flugbetrieb ist die Einhaltung der Flugordnung und des Luftraums. Die aktuelle Version des LMFC steht im Downloadbereich als PDF zur Verfügung. WICHTIG für eine aktive Teilnahme am Flugbetrieb ist eine Frequenzmarke (aus Kunststoff oder Metall, ca. 5 x 8 cm groß) mit Namen und Kanalnummer empfehlenswert; An 35-MHz-Sendern ist eine Frequenzfahne zu befestigen.


Kündigung:

Wer seine Mitgliedschaft zum 31.12. des laufenden Jahres kündigen oder ändern möchte (Passivmeldungen), hat diese schriftlich bis zum 31.8. des jeweiligen Jahres beim Geschäftsführer des LMFC einzureichen.


Vereinsleben:

Der Modellflieger an sich ist ein netter und hilfsbereiter Mensch. Und so sollte auch immer das Verhalten der Mitglieder in unserem Verein sein! Bitte nehmt immer Rücksicht auf andere Modellflieger. Gerade bei regem Flugbetrieb sollte auf Extrawürste und Eigenwilligkeiten verzichtet werden. Denn alle wollen ja eigentlich nur eins: Spaß beim Modellfliegen! Bei uns gibt es nur das "Du", ungeachtet aller Titel, Auszeichnungen oder des Alters.


Tipps für Neueinsteiger in den Modellflug:

Bevor ein Neueinsteiger in den Modellflug wahllos ein Flugmodell und eine RC-Anlage kauft, empfiehlt es sich, einmal Rücksprache mit dem Jugendwart oder einem Mitglied des LMFC zu halten. Diese können Auskunft über Sinn und Unsinn von Modellflugequipment geben. Ebenso wird Sie ein seriöser Fachhandel  entsprechend gut beraten. Übers Internet oder per Auktion gekaufte Modellsportartikel sind auf den ersten Blick vermeintlich billiger als im Modellbau-Fachhandel, jedoch besteht mangels Beratung die Gefahr, dass Sie falsche oder ungeeignete Artikel kaufen. Zum Beispiel Empfänger, die nur für den Indoor-Betrieb geeignet sind, oder Komplettsets, für die es keine Ersatzteile gibt... Modellhubschrauber sind kein Spielzeug, sondern hochtechnische Geräte, die bereits bei Ausfall einer einzigen Funktion für den Anfänger meist unkontrollierbar werden. Auch kleine Modelle können nicht unerhebliche Verletzungen verursachen. Oft angebotene Indoor-Helikopter dienen in Anfängerhand meistens eher zur Demolierung des Inventars als zum Erlernen des Fliegens. Ebenso wie die manuelle Geschicklichkeit ist bei einem Fluganfänger auch das Auge zu trainieren. Das Erkennen, ob ein weit entferntes Flugmodell auf ihn zu oder von ihm weg fliegt, ist nur eines von vielen Beispielen, das eine richtige Reaktion erfordert. Fliegt das Modell auf den Fluganfänger zu, ist zudem noch ein Umdenken in der Steuermotorik gefragt... Mit einem Flugsimulator erlernt man nicht unbedingt das Fliegen, sondern eher diese Steuermotorik. Zum einfachsten Erlernen des Modellfliegens empfiehlt es sich, Mitglieder oder Jugendwart auf eine Schulung (nicht kommerzieller Art) anzusprechen, oder eine professionelle Flugschule zu besuchen. Mit speziellen Lehrer-Schüler-Fernsteuerungssystemen kann der Fluglehrer dem Schüler nach und nach die einzelnen Steuerungsbefehle übergeben, bis dieser sicher starten, fliegen und landen kann. Zur Steuerung eines Modells gibt es für die Sender vier verschiedene Steuermodes. Welcher Steuermode verwendet wird ist frei wählbar (oder die Fernsteuerung meistens entsprechend umrüstbar). Flugschüler richten sich meist nach dem Steuermode des Fluglehrers, damit dieser im Zweifelsfalle behilflich sein kann oder ins Geschehen eingreifen kann. Safety First! Lagern Sie Ihre LiPo-Akkus am besten in einem feuerfesten Sicherheitskoffer- oder Safe. Für den Transport der Akkus gibt es preisgünstige LiPo-Taschen. In Brand geratene LiPo-Akkus lassen sich übrigens nicht mit Wasser oder einem herkömmlichen Pulverlöscher löschen. Hier hilft am besten Sand!

Grundsätzliches:
Für den Modellflug empfiehlt es sich, ein modernes und zugelassenes 2,4-GHz-System einzusetzen.
Vom Einsatz von 40-MHz-Anlagen raten wir ab! Die Gefahr besteht aber dabei, dass diese Kanäle auch durch Auto- oder Schiffmodelle in der Nähe benutzt werden könnten, und dadurch das Modell unter Umständen unsteuerbar wird.

  • Neueinsteiger sollten nicht mit sehr kleinen Flugmodellen oder Hubschraubern beginnen. Kleine Modelle sind in der Regel sehr "kippelig" und der unerfahrene Pilot mit plötzlichen "Aktionen" des Flugmodells  überfordert.
  • Offene Fragen zum Zusammenbau des Modells oder zur Einrichtung der RC-Anlage sollten mit erfahrenen Mitgliedern des Vereins geklärt werden.
  • Bevor ein Flugmodell in die Luft gebracht wird, ist eine entsprechende Versicherung abzuschließen (s.o.)
  • Bevor ein Flugmodell in die Luft gebracht wird, sollte es durch ein erfahrenes Vereinsmitglied oder durch den Jugenwart auf seine Flugtauglichkeit geprüft werden. Der LMFC besitzt dazu auch ein Schallpegelmessgerät zur Ermittlung der Lautstärke eines Modells.
  • Vor Einschalten des Senders ist beim LMFC grundsätzlich ein Eintrag in den Flugleiterbericht erforderlich und die Frequenzmarke an die Frequenztafel zu hängen! Bei einer Frequenz-Doppelbelegung ist der Betrieb mit dem anderen Mitglied unbedingt persönlich abzustimmen!

Die Frequenzmarke sollte aus festem Material sein und neben dem Kanal auch den Namen des Piloten verraten.

  • Bei den ersten Alleinflügen sollte ein erfahrenes Mitglied, das den gleichen Steuermode der Fernsteuerung beherrscht, anwesend sein.
  • Die ersten Flüge sollten bei ruhigem Wetter und bei wenig Flugbetrieb stattfinden.
  • Sämtliche Modelle sind bei uns mit Namen und Adresse/Tel-Nr. des Eigentümers zu kennzeichnen. Modelle ab 250g müssen mit dieser Kennzeichnung in feuerfester Ausführung ausgestattet sein.

WEITERE INFOS UND HILFE ZUM THEMA NEUEINSTIEG FINDET IHR AUCH IN UNSEREM VEREINSFORUM


Infos für die "Wilde Wiese":

Auch wenn Flugmodelle "nur mal eben" auf der "wilden Wiese" geflogen werden, ist  der Abschluss einer dafür ausgelegten Versicherung (z.B. beim DMFV) erforderlich. Übrigens haften die meisten "normalen" Haftpflichtversicherungen nicht für etwaige Schäden durch ein motorbetriebenes Flugmodell! Wer auf einem fremden Grundstück sein Flugmodell starten möchte, benötigt die Erlaubnis des Grundstückeigentümers. Für Flugmodelle mit Verbrennungsmotor gelten darüber hinaus noch spezielle Vorschriften bezüglich des Abstandes zu Wohnhäusern und Verkehrswegen. Halten Sie mit jedem Flugmodell, egal ob groß oder klein, immer einen Sicherheitsabstand zu Personen oder Tieren ein! Überfliegen Sie auch keine Straßen, Wege oder Häuser! Landen Sie unverzüglich Ihr Modell sobald Funktionsstörungen auftreten! Starten Sie Ihr Modell auf keinen Fall bei Funkstörungen!


Wartung und Pflege:

Nach jedem Flug sollte das Modell auf etwaige Schäden hin untersucht werden. Ganz besondere Aufmerksamkeit ist dem Antrieb, den RC-Komponenten und den Kabeln zu widmen. Bereits bei geringsten "Unregelmäßigkeiten" im Flug empfiehlt es sich, das Modell sofort zu landen und auf Schäden zu untersuchen. Auch der Sender sollte regelmäßig auf volle Funktionsfähigkeit überprüft werden! Schwach werdende Akkus sollten frühzeitig ausgetauscht werden. Ein neues Akkupack ist meistens billiger als ein neues Modell... Ein regelmäßiger Reichweitentest mit eingeschobener Senderantenne gibt Auskunft über den Zustand des Senders und der Empfangsanlage. Ohne "Zappler" sollten 50 Meter Abstand erreicht werden. "Verbesserungen" an einem Flugmodell sollten vorher unbedingt mit einem erfahrenen Modellpiloten besprochen werden, da ansonsten immer die Gefahr der "Verschlimmbesserung" besteht und das Modell eventuell schlechter fliegt oder sogar nicht mehr steuerbar ist. Reparaturen sind sehr sorgfältig und mit geeigneten Materialien durchzuführen. Bei Jugendlichen sollte ein erfahrener Modellpilot die Reparatur überprüfen. Beim LMFC kann übrigens der Flugleiter ggf. ein Flugverbot für nicht ordnungsgemäße/flugtaugliche Flugmodelle erteilen.


Werkzeug:

Nur mit ordentlichem Werkzeug lassen sich ordentliche Einstellungen und Reparaturen durchführen. Mit einem billigen Inbusschlüssel zum Beispiel werden die Schrauben innen eher rund als außen fest. Für unterwegs sollten die wichtigsten Werkzeuge, sowie etwas Klebstoff, Klebeband u.ä. eingepackt werden.


Transport:

Wer sein Modell und seine Fernsteuerung achtlos in den Kofferraum wirft, darf sich nicht wundern, wenn sein Modell beim nächsten Mal nicht richtig funktioniert. Es muss kein Luxuskoffer sein, in dem Sender und weiteres Zubehör transportiert werden. Eine normale Kunststoffbox oder Holzkiste genügen für den Anfang. Ein paar zurecht geschnittene Schaumstoffklötze verhindern Beschädigungen am Modell während des Transportes. Luftpolsterfolien verhindern Beschädigungen an Tragflächen. Kraftstoffe sollten nur in fest verschließbaren und geeigneten Behältern transportiert werden. Akkus und Batterien sollten kurzschlusssicher untergebracht sein. Dies gilt besonders bei der Verwendung von LiPo-Akkus! Da beim Elektroflug im Laufe eines Flugtages die Flugakkus mehrmals aufgeladen werden, empfiehlt sich die Mitnahme eines separaten 12-Volt-Akkus, damit es hinterher keine bösen Überraschungen beim Starten des Autos gibt.


Sonstige Ausrüstung:

Wichtigstes Utensil ist eine gute Sonnenbrille. Sie soll nicht nur die Augen vor UV-Strahlung schützen (der Flugplatz des LMFC ist nach Westen ausgerichtet), sondern auch eine sehr gute Erkennbarkeit des Flugmodells in der Luft gewährleisten. Modellfliegen ist kein hektischer Sport! In einem bequemen Klappstuhl lässt es sich bestens und relaxt fachsimpeln oder ausruhen. Ein Sonnenschirm schützt vor intensiver Sonnenbestrahlung und auch die Elektronik vor Erhitzung. Eine Kappe schützt vor roten Köpfen und vor tief stehender Sonne beim Fliegen. Modellfliegen ist ein Ganzjahressport! Mit eisigen Fingern im Winter lässt es sich schlecht steuern. Handschuhe und Taschenwärmer sind da ebenso empfohlen, wie wasserfestes und warmes Schuhwerk.