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Teil 2: Die Leitwerke

Weiter gehts. Der Haufen Holz war immer noch beträchtlich groß. Jetzt wurden die Leitwerke mit den Rudern gebaut. Sie sind in klassischer Holm- Rippenbauweise erstellt, d. h., aus den Holmen, Rippen, Nasen- und Endleiste entsteht ein „Gerüst“. Aufgrund der Größe – das Höhenleitwerk misst stolze 1,4 m Spannweite- konnten die Servos in den Leitwerken eingebaut werden. Verklebt wird alles mit klassischen Holzleim. Stecknadel, Klammern und div. Eisenplatten helfen alles an Ort und Stelle zu fixieren und anzudrücken. Anschließend wird das „Gerüst“ mit 2 mm Balsa vollflächig beplankt. Später wurden die Leitwerke noch mit einem 40 gr/ m² GFK-Vlies überzogen.
Die Ruder bewegen sich originalgetreu über eine innen liegende Welle. Dadurch entsteht kein einseitiger Spalt, wenn die Ruder bewegt werden. Das einteilige Höhenleitwerk wird unsichtbar von unten verschraubt. Zur Kraftableitung sind auf jeder Seite 2 Streben aus einer Gewindestange, die mit einem Alu Tropfenprofil verkleidet wurde, stabil angebracht.