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Baubericht meiner De Havilland Venom von Freewing

von Jürgen Wertz

Baubericht als pdf

Spannweite 1500mm
12 Blatt Impeller mit 90mm Durchmesser
Gewicht 3100g
Akku Lipo 6 S 4200mAh

Seit einigen Jahren habe ich dieses Modell in der silbernen Lackierung geflogen. Gekauft habe ich es damals vor allem wegen des Sounds. Der ist schon ziemlich nah am Turbinenoriginal. Zu der Zeit klangen die meisten Impeller noch wie eine Mischung aus Fön und Kreissäge.

Leider ist das Modell letztes Jahr den Weg allen Irdischen gegangen….

Doch das Modell war bis dahin so klasse geflogen, das ich beschlossen habe mir ein neues Modell zu kaufen. Impeller und Regler hatte ich ausgebaut und so konnte ich eine Ausführung erstehen, die ohne diese Komponenten verkauft wurde.

Wie heute üblich, sind die Teile super geschützt verpackt. Die EPO Teile sind von bester Qualität, kein Verzug zu erkennen und die Lackierung einschl. der Decals einwandfrei.

Der Zusammenbau geht recht flott. Höhenleitwerksteile werden mit Uhu-Endfest verklebt. Unbedingt die zu verklebenden Stellen vorher mit Schleifpapier anrauen bzw. Teilweise die Farbe mit Schleifpapier entfernen.

Alle Servokabel sind beschriftet und müssen an den Übergangsstellen zusammengesteckt werden. Anschließend wird das Leitwerk mit dem Rumpf verklebt. Das ist – besonders wenn man schon den Kleber an die Kopfenden sowie an den CFK Holm aufgetragen hat- schon etwas fummelig. An der Klebefläche wollen ja gleichzeitig auch 2 Leuchten, 2 Seitenruderservos und 1 Höhenruderservo mit den jeweiligen Kabelverlängerungen zusammengesteckt werden. Die Hälfte des Klebers war nachher an meinen Fingern oder auch irgendwie an den Servokabeln. Macht nix. Ich will das Modell ja eh nicht wieder auseinanderbauen.

Im nächsten Schritt werden die Flächen mit dem Rumpf zusammengebaut. Zum besseren transportieren können – wenn es denn dann sein muß- die Flächen abgenommen werden. Ist aber auch wieder ein fummelige Sache… LED´s, Fahrwerk, Querruder, Landeklappen – da kommen schon einiges zusammen.

Abschließend wird noch der zuvor gut gesäuberte Impeller mit dem Regler eingebaut. Man glaubt garnicht wieviel Grünzeugs da angesaugt wird und sich zum Teil auf den Schaufeln festsetzt.

Jetzt noch Empfänger und Akku einbauen und alles überprüfen.

Programmieren braucht man wirklich nichts mehr. Echt Plug & Play !

Erstflug war am 23.7.20
Flog wieder wie am Schnürchen. Impeller fauchte orginalgetreu. Nur nach knapp 4 Minuten sollte man wieder feste Boden unter den Räder haben. Impeller sind halt nicht die effizientesten Antriebe – aber klingen fantastisch.